Fenstergestaltung des Chors der Kirche St. Marien Haldensleben 2020
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Künstlerischer Wettbewerb Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Aus der Kurzdokumentation, Hrsg. Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen, Berlin, 1994

1392.915723
Es wird mit architektonischen und symbolischen Mitteln ein kontemplativer Ort geschaffen, der verschiedene Aspekte des Holocaust anspricht und Assoziationen an ein Grabmal weckt.
Eine hohe Rotunde im Zentrum ist von einem sanft ansteigenden Erdwall eingefasst. Das Innere erreicht man über einen gerasterten Vorplatz. Ein Gang aus Stahlgitter (gleiches Raster) führt als Tunnel in den Erdwall und in das Zentrum der Anlage. Dort liegt über schwarzem Granit ein kreisrunder See („Tränenschale, Aschetümpel“), umschlossen von einem begehbaren Ring aus weißem Beton („rituelles Gehen“).
Ein als Betonintarsie umlaufendes, rotes Glassteinband symbolisiert „Blutspur und Lebensader“.
Der Erdwall ist begehbar. Ein Fensterfries in der Betonrotunde ermöglicht Einblick von außen. Nachts entsteht durch Beleuchtung des Kreisinneren eine Fernwirkung.
Im Inneren des Erdwalls sind Räume für kulturelle und repräsentative Anlässe untergebracht.

 

Anwaltskanzlei Waiblingen, 1994

Foto: Archiv der Künstlerin

Mosaikherstellung für Stütze, Abwicklung
Foto: Mayer’sche Hofkunstanstalt München

Rathaus Ilsfeld, 1993
Bodengestaltung und 2 Stützen Winterweinberg
Naturstein und Glasmosaik
ausgeführt von Mayer’sche Hofkunstanstalt München

Kindertagheim Bad Cannstatt, 1992
Wandmalerei und Edelstahlelemente
Puzzle